Schlangenwissen für Reisende im südlichen Afrika

KobraBlack MambaBoomslangPuffotter

 Schlangenwissen - Das solltest Du beachten

 Wie erkenne ich gefährliche Schlangen im südlichen Afrika, worauf darf ich achten und wie unterscheide ich sie von harmlosen Schlagen?

All das erfährst Du in diesem Beitrag und wenn Du noch mehr lernen möchtest, dann nehme doch an unserem Schlangenkurs teil.

Schlangenwissen Kurs Michi Schreiber

 Wichtig ist nicht, alle Arten, die gefährlich sind, bestimmen zu können, sondern jene Arten zu erkennen, welche potentiell tödlich sein können.

Hierunter fallen die acht Kobra-Arten sowie der Rinkhals, welcher einer Kobra optisch sehr ähnelt. Sie haben alle den kobra-typischen, aufstellbaren Nackenschild und richten bei Bedrohungen ihr vorderes Körperdrittel auf, um bedrohlicher zu wirken. Der Rinkhals sowie vier der Kobra-Arten können ihr Gift speien. Dabei können sie auf eine Distanz von bis zu drei Metern zielgenau die Augen eines Angreifers treffen. Die im südlichen Afrika vorkommenden Kobras können sowohl über zytotoxisches sowie neurotoxisches Gift verfügen. Wie diese Gifte wirken, besprechen wir in späteren Modulen. Der Rinkhals hat eine besondere Verteidigungstaktik: Wittert er Gefahr, stellt er sich gerne tot. Dies führt dazu, dass er von Leuten fälschlicherweise für tot gehalten und angefasst wird, woraufhin es zu einem Verteidigungsbiss kommen kann.

Darüber hinaus befinden sich im südlichen Afrika die Grüne sowie Schwarze Mamba. Die Schwarze Mamba kann bis zu drei Meter lang werden und ist über weite Teile der südafrikanischen Regionen verbreitet, während die Grüne Mamba in der Regel unter zwei Metern bleibt und nur in der östlichen Küstenregion anzutreffen ist. Die Mambas verfügen über ein neurotoxisches Gift.

Die beiden Baumbewohner Boomslang sowie Kap-Vogelnatter halten sich nahezu ausschließlich in Bäumen auf und verlassen sich auf ihre hervorragende Tarnung. Die Tiere sind nicht aggressiv und Bisse sind äußerst selten. Beide haben ein hämotoxisches Gift.

Bei der Puffotter sowie der Gabunviper handelt es sich um die größten Vipern-Arten im südlichen Afrika. Sie verlassen sich bei Gefahr auf ihre Tarnung und ergreifen nicht die Flucht. Sie bleiben hierbei regungslos im Laub, Gras oder Sand liegen. Daher kommt es leider immer wieder zu Unfällen, bei denen Wanderer auf die Tiere treten und gebissen werden. Sie verfügen über ein zytotoxisches Gift.
 
Du fragst Dich nun wie Du Dich verhalten darfst, wenn Du eine Schlange begegnest, was zytotoxisches, hämotoxisches oder neurotoxisches Gift ist und wie Du Dich bei einem Biss verhalten sollst?

Dann nehme an unserem Schlagenkurs teil!

Dort erfährst Du all das und auch, wie Du Dich und Tiere schützen kannst, um Schlangen erst gar nicht über den Weg zu laufen und Begegnungen generell zu vermeiden!

Viel Spaß beim Lernen und stay safe
Michi & Marc