Social Media Fallen: So erkennst Du Tierquälerei

Freiwilligenarbeit im Ausland mit Affen – Michi Schreiber in SüdafrikaFreiwilligenarbeit im Ausland mit Affen – Michi Schreiber in Südafrika

Mittlerweile gibt es 100.000 Bilder, Videos und Reels von Affen und anderen Wildtieren auf den sozialen Medien. Aber welche sind wirklich süß und hinter welchen verbirgt sich ein grausames Leid?

Wie erkennst Du Social Media Fallen und wie kannst Du Dich gegen Tierquälerei auf Bildern stark machen?


1.    Erkennen:

Im Folgenden habe ich Dir verschiedene Punkte aufgelistet, wie Du Tierquälerei erkennen kannst:
·      Kleidung – Tiere tragen keine Kleidung. Affen in Hosen, Löwen mit Hut und Delfine mit Ringen um die Nase sind nicht süß – das ist traurig.
·      Unnatürliche Umgebung: Sitzt das Tier im Spielzimmer, auf dem Jahrmarkt oder sonst wo, wo es eigentlich nicht leben würde?
·      Unnatürliches Verhalten: Kleine Affen auf Motorrädern oder welche, die Geschenke auspacken? Das ist kein natürliches Verhalten. Sind die Zähne aufeinandergepresst und die Mundwinkel nach oben gezogen? Das ist ein Angstgesicht. Wirkt das Tier total niedlich, müde und träge? Häufig ein Zeichen von Mangelernährung. In der Folge selbst gehe ich noch einmal intensiver auf all diese Punkte ein, doch die kurzen Fragen und Antworten sollen Dir direkt klar machen, welches Verhalten abnormal und krank ist!
·      Selfies und Videos mit Touristen – also nicht ausgebildeten Pflegern, Tierschützern oder Volontären. Um Dich hier von Touristen (und damit von Bildern, die den Tieren schaden) abzugrenzen, empfehle ich Dir, Deine Bilder mit den Hashtags, Hinweisen und Disclaimern zu versehen, die Du Dir in der PDF unten herunterladen kannst.
·      Hat das Tier noch alle Zähne? Die Grausamkeit der Menschen kennt kein Ende und vielen Primaten werden, um sie ungefährlich zu machen, die Zähne gezogen. Das ist nicht nur bei Affen so, die von Tourist zu Tourist gereicht werden und nicht beißen sollen, sondern auch bei Haustieren, die ihre Besitzer sonst verletzen würden. Anstatt an dieser Stelle zu erkennen, dass das Tier mit allen Mitteln rebelliert, zieht man ihm die Zähne.

2.    Handeln


Aktiv: Du kannst solche Bilder und Videos kommentieren und auf den Missstand aufmerksam machen. Leider führt das jedoch dazu, dass die Reichweite der Tierquäler gepusht wird!
Passiv:
Du kannst einen Screenshot von dem Video oder Bild machen (nicht teilen – das pusht die Reichweite) und es in Deiner Story teilen, um alle Menschen, die Dir folgen, darauf aufmerksam zu machen, dass Tiere auf diesem Bild gequält werden. Wenn das nur jeder von uns macht, erreichen wir schon so viele Menschen, die dadurch aufgeklärt sind!
Du kannst die dazugehörige Folge oder diesen Beitrag teilen, damit mehr Menschen wissen, worauf sie achten sollen.
Du kannst bei Deinen eigenen Postings darauf achten, dass Du Dich von solchen Handlungen abgrenzt.


3.    Abgrenzung:

Damit Du auch weißt, welche Hashtags oder Disclaimer Du verwenden kannst, habe ich Dir hier einen kostenlosen Leitfaden für Tierbilder auf Social-Media erstellt. Lade Dir den Leitfaden super gerne runter, teile ihn mit Freunden und verändere im Kleinen die Welt!
Von Herzen danke für das Lesen dieses Beitrags – denn das bedeutet mir die Welt! Jeder Mensch, der aufgeklärt ist, es besser weiß und besser macht, trägt zum Schutz von so vielen Tieren bei, die sonst auf dem illegalen Tiermarkt, in schlechter Haltung oder in Streichelzoos landen würden. Und das muss verhindert werden!

In dem Sinne: GEMEINSAM SIND WIR STARK & Keep the Wild!